Austausch 2019: Australische Gäste am FWG

219

Seit Wochen steckten wir Schüler sowie Lehrer und Eltern in Vorbereitungen für den Austausch. Alle waren gespannt und in freudiger Erwartung auf die bevorstehende Zeit. Am Samstag, den 21. September, warteten alle Familien schon früh morgens in Zürich auf ihre Gäste. Nach einer herzlichen Begrüßung stand zunächst Kennenlernen auf dem Programm: Die australischen Austauschpartner und -partnerinnen verbrachten das erste Wochenende ihres insgesamt drei Wochen langen Aufenthalts in den Gastfamilien. Bereits am ersten Abend war das Eis bei dem gemeinsamen Grillen gebrochen. Die gute Laune der Australier griff schnell auf alle über und so begann der Austausch mit einem entspannten Beisammensein, bei dem zum Glück das Wetter mitspielte und uns einen letzten Sommerabend bescherte.

Mit dem schönen Wetter war nach dem ersten Wochenende aber auch Schluss, da das Wetter in Deutschland seine ungemütlichere Seite zeigte und den Herbst einläutete. Doch für unsere australischen Gäste war dies nichts Neues: In ihrem Heimatland hatte gerade erst der Winter geendet. Nach diesem eher ruhigen und erholsamen ersten Wochenende trat die australische Reisegruppe ihre Sightseeing-Tour durch Süddeutschland und die Schweiz an. Dabei unternahmen sie jeweils zweitägige Trips zum Schloss Neuschwanstein und nach Freiburg, besuchten aber auch nähere Ziele wie die Ebenalp, die Burg Hohenzollern und die Glasbläserei Greinet-Perth. Unsere Gäste waren voll alledem sehr begeistert. Auch liebten sie deutsches Essen: Ein Australier verdrückte beim Ausflug nach Füssen sieben Schnitzel auf einmal!!!

Das verlängerte Wochenende in der zweiten Woche traf sich für uns sehr gut. Wir konnten mehr Zeit mit unseren Gästen verbringen und ihnen möglichst viel zeigen: So besuchten viele mit ihrem Austauschpartner den Europapark, gingen auf das Oktoberfest oder nutzten die Zeit, um etwas weiter weg zu fahren. In der letzten Woche wurden die Australier schließlich auch noch im Rathaus von der Singener Bürgermeisterin Frau Seifried willkommen geheißen und genossen die letzten Tage mit Ausflügen in der Bodensee-Region.

Am Freitag, den 11. Oktober, mussten uns unsere neuen Freunde schon wieder verlassen. Wir alle waren deswegen sehr traurig. Gleichzeitig freuen wir uns aber auch schon auf unseren Gegenbesuch im Februar. Die drei Wochen vergingen wie im Fluge – dagegen kommen uns die vier Monate bis zu unserem Wiedersehen in Australien noch ewig vor.  

 

Bericht: Alva und Lara